aKTUELLE SONDERAUSSTELLUNG: »Obama: An intimate Portrait«


© Pete Souza/ Courtesy CAMERA WORK
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OBAMA: AN INTIMATE PORTRAIT

 

THE PRESIDENCY IN PHOTOGRAPHS BY PETE SOUZA

 

4. November 2017 bis 4. März 2018

  

Das Museum THE KENNEDYS freut sich zum 4. November, dem Jahrestag der ersten Wahl Barack Obamas zum US-Präsdenten, mit »Obama: An Intimate Portrait« die deutschlandweit erste Ausstellung über die Präsidentschaft zeigen zu dürfen. Alle 65 Ausstellungsfotografien entstammen dem Werk Pete Souzas, dem ehemaligen offiziellen Cheffotografen des Weißen Hauses (2009–2017).

 

Aber ist Barack Obama überhaupt schon museumsreif? Erst am 20. Januar dieses Jahres ging die Amtszeit des 44. US-Präsidenten vorüber. Und doch wirkt sie bereits spürbar in die Vergangenheit gerückt. Dies liegt auch an der überbordenden Präsenz seines Nachfolgers, Donald Trump, der sich anschickt, das politische Erbe Obamas umzukrempeln. Dessen Wahl, so konstatieren Politikwissenschaftler, sei eine Zäsur in der politischen Kultur der USA, stehe sie doch wie kaum ein anderes Ereignis für die tiefe ideologische und ökonomische Spaltung der amerikanischen Gesellschaft. Grund genug also, um mit dieser Ausstellung auf die vorangegangene Ära Obama zurückzublicken.

 

Alle 65 ausgestellten Fotografien entstammen dem Oeuvre Pete Souzas, dem offiziellen Fotografen des Weißen Hauses von 2009–2017. Im Rahmen der Ausstellung »Obama: An Intimate Portrait« sind sie nun das erste Mal in Deutschland zu sehen. Aufgrund seiner Arbeiten für National Geographic und Life gilt Souza als einer der renommiertesten Fotojournalisten seiner Generation. Zwischen Juni 1983 bis Januar 1989 war Souza schon einmal als Cheffotograf des Weißen Hauses tätig. Sechs Jahre lang begleitete er die Amtszeit Ronald Reagans. Im Jahre 2005 begann er schließlich den politischen Aufstiegs des jungen US-Senators von Illinois, Barack Obama, fotografisch zu dokumentieren. Die Wahl Obamas zum US-Präsidenten am 4. November 2008 führte Souza schließlich zurück ins Weiße Haus.

 

Um einen Rückblick zu erleichtern, sind die Ausstellungsfotografien Souzas chronologisch nach Jahren gegliedert. Drei Themenfelder ergänzen diesen Ablauf und laden den Besucher dazu ein, zum einen über die Entstehungsgeschichte und Wirkung der Fotografien zu reflektieren als auch die politischen Errungenschaften der Präsidentschaft Barack Obamas zu rekapitulieren:

 

»Pete Souza: Der Cheffotograf im Weißen Haus«

 

»Das Obama-Image« und

 

»Hoffnungsträger Obama: Was bleibt?«

 

Das erste Themenfeld befasst sich mit dem herausfordernden Arbeitsalltag des Vollzeitfotografen des US-Präsidenten und beschreibt die besondere Beziehung zwischen Souza und Obama. Eine interessante »Lesehilfe« für die Fotografien sind die ausführlichen Bilderläuterungen Pete Souzas, die einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Weißen Hauses bieten. Mit »Das Obama-Image« beleuchtet die Ausstellung die Inszenierung Barack Obamas. Seit Kennedy changierte kein Präsident so gekonnt zwischen den Rollen des US-Präsidenten, einer Pop-Ikone und eines Familienvaters. Doch was machte den Kern jenes »Obama-Images« aus und welche Rolle spielte der Fotograf selbst in der Repräsentation des ersten afroamerikanischen US-Präsidenten? Das dritte Themenfeld »Hoffnungsträger Obama: Was bleibt?« beschäftigt sich mit dem politischen Erbe Obamas. Die Erwartungshaltung zum Amtsantritt war enorm. Noch im ersten Amtsjahr erhielt Barack Obama den Friedennobelpreis. Doch was bleibt von 8 Jahren Obama übrig und wie wird die Präsidentschaft historisch einzuordnen sein? Wir wagen eine erste Bilanz.

 

Ein hervorstechendes Merkmal der Obama-Präsidentschaft war zudem die Rhetorik des Präsidenten. Wer erinnert sich nicht an den Schlachtruf »Yes we can!« der 2008 über die Wahlkampfbühnen hallte. Mal feierlich, mal kämpferisch, mal anklagend: Obamas Talent komplexe Gedanken und Emotionen in Worten auszudrücken war und ist bemerkenswert. An den Wänden finden sich deshalb Zitate wieder, die das jeweilige Amtsjahr geprägt haben. Sie beziehen sich auf den monatelangen Kampf um die Gesundheitsreform, den Kampf gegen den internationalen Terrorismus, die besondere Bedeutung Berlins, die Hoffnung auf eine Überwindung der Rassen- und Einwanderungsproblematik und schließen mit einem Appell an die Verantwortung und Gestaltungskraft des Bürgers – ein Grundgedanke der Kandidatur Barack Obamas im Jahr 2008.

 

In diesem Sinne: begenen Sie im THE KENNEDYS einem Stück politischer Zeitgeschichte. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!