Der Club der First Ladies

Die Rolle der First Lady der USA ist einzigartig. Sie bekleidet kein offizielles Amt, in das man gewählt wird. »Man bekommt diesen Job, weil dein Ehemann Präsident wird« stellte Hillary Clinton in ihrer Autobiografie »Living History« lapidar fest. Doch so einfach das klingt, ist es in der Praxis bei Weitem nicht. Neben der fehlenden Jobbeschreibung, ist besonders das ständige Leben in der Öffentlichkeit eine Herausforderung. Jeder Schritt wird von Medien und Gesellschaft beobachtet und bewertet. Die Erfahrung, diese außergewöhnliche Position ausfüllen zu müssen, schweißt zusammen. Über die vergangenen Jahrzehnte hat sich so ein inoffizieller »Club der First Ladies« gebildet, durch den sich die Gattinnen der US-Präsidenten gegenseitig inspirieren, beraten, unterstützen und sogar Freundschaften knüpfen.

 

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Notruf im Südpazifik: der Untergang der PT-109

Pazifischer Ozean, Salomon-Inseln, 2. August 1943, 2 Uhr nachts: zwölf Soldaten der US-Navy fahren auf dem 24 Meter langen Torpedo-Boot PT-109 durch die Dunkelheit. Der Auftrag des kleinen Schiffs: das Versenken von japanischen Transportschiffen. Plötzlich bemerkt die Besatzung, dass sie sich in unmittelbarer Nähe eines japanischen Zerstörers befindet. Eine Kollision ist unabwendbar. Nur wenige Augenblicke später treibt die Mannschaft im dunklen Ozean. Nun liegt es am Kommandanten des Bootes seine Mannschaft zu retten. Sein Name: Junioroffizier John F. Kennedy.

 

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Die Kennedys unserer Zeit

 

Angesichts des 50. Todesjahres Robert F. Kennedys, dem letzten großen Hoffnungsträger der Familie, stellt sich im Jahr 2018 unfreiwillig die Frage, was aus dem gesellschaftlichen Erbe der Kennedys geworden ist und welche Positionen Familienangehörige heute vertreten. Eines vorweg: Der zitierte, über Generationen weitergetragene, Leitsatz »in dieser Familie wollen wir nur Gewinner« hat auch heute noch Bestand. Und damit setzt sich auch der für die Kennedys bezeichnende Anspruch auf öffentliche Teilhabe und Einflussnahme weiterhin fort.

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Ein Präsident und sein Doppelgänger? Kennedys und Obamas Aufstieg unter der Lupe

 

Anfang 2008, als noch lange nicht feststeht, wer für die Demokraten als Präsidentschaftskandidat ins Rennen gehen darf, meldet sich eine einflussreiche Stimme zu Wort: Caroline Kennedy. Sie verkündet ihre Unterstützung für den demokratischen Senator aus Illinois. Er erinnere sie, wie kein anderer zuvor, an die unvergleichliche Anziehungskraft ihres Vaters und nur ihm traue sie zu, einen tatsächlichen sozialen Wandel in der Gesellschaft anzustoßen. Der Name jenes Kandidaten ist Barack Obama. Dieser Kommentar Caroline Kennedys, deren Familienclan von den Amerikanern gerne als eine Art amerikanischer Adel angesehen wird, für den landesweit noch relativ unbekannten Obama einem Ritterschlag gleich.

 

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