Sonderausstellungen



DECADES OF CHANGE

Iconic Women of the 60s and 70s

17. Juni 2016 bis 16. Oktober 2016

 

 »Not to be a housewife – Keine Hausfrau sein« vermerkte eine junge Absolventin der prestigeträchtigen Miss Porter’s Schule für Mädchen im Jahrbuch der Abschlussklasse von 1947 bezüglich ihrer Zukunftspläne. Ihr Name war Jacqueline Lee Bouvier, zukünftige First Lady.

 

Ihr Plan sollte gute zehn Jahre später für viele Frauen zur reellen Möglichkeit werden. Inspiriert von der in den 1950er-Jahren in den USA entflammten Bürgerrechtsbewegung, begannen sich junge Frauen in Amerika und Europa zusammenzuschließen, um lautstark gesellschaftliche Gleichberechtigung einzufordern.

Die Sonderausstellung »DECADES OF CHANGE – Iconic Women of the 60s and 70s« zeichnet diese Entwicklung anhand von rund 60 Porträts weiblicher Ikonen der 1960er- und 1970er-Jahre nach und beleuchtet die vorherrschende Divergenz zwischen klassischer und moderner Rolle der Frau in der Gesellschaft.

Neben Vorreiterinnen der Emanzipationsbewegung, wie Marlene Dietrich oder Katharine Hepburn, zeigt die Ausstellung anhand von Porträts von Romy Schneider, Jackie Kennedy oder Grace Kelly, wie sich Images im Laufe einer Karriere wandeln konnten. Frauen wie Jane Birkin, Uschi Obermaier, Bianca Jagger oder Twiggy hingegen repräsentierten die neuen Gesichter ihrer Zeit und avancierten zu Ikonen des Swinging London oder auch der 68er-Bewegung.

Die Ikonen der 1960er und 1970er-Jahre wurden von Fotografen wie Richard Avedon, Helmut Newton, Alfred Eisenstaedt, Horst P. Horst, Elliot Erwitt, Jeanloup Sieff, Steve Schapiro, Mark Shaw, Jacques Lowe, Orlando Suero, Brain Duffy, Will McBride, Robert Lebeck, Ulrich Mack, Charlotte March oder Werner Bokelberg in Szene gesetzt.

© Steve Schaprio, courtesy CAMERA WORK
© Steve Schaprio, courtesy CAMERA WORK

© Steve Schaprio, courtesy CAMERA WORK
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